Interview

VDMA

Dr. Timo Würz, Geschäftsführer VDMA Metallurgy, spricht im Interview mit der PROZESSWÄRME über die Gründung des neuen Fachverbands.

Frage: Herr Würz, was verbirgt sich hinter dem neuen Fachverband Metallurgy?

Würz: VDMA Metallurgy ist der Zusammenschluss von rund 180 Maschinen- und Anlagenbauern aus den Bereichen Gießereimaschinen, Hütten- und Walzwerkeinrichtungen und Thermoprozesstechnik. Die bisherigen Branchenverbände gehen im neuen Fachverband Metallurgy als Fachabteilungen auf und arbeiten weiterhin an ihren jeweils spezifischen fachlichen Fragestellungen.

Frage: Was bietet der Fachverband VDMA Metallurgy seinen Mitgliedern?

Würz: Zukunftsthemen im Sinne der Mitglieder noch effizienter voranzutreiben, ist der Grundgedanke des Zusammenschlusses. Sowohl auf strategischer als auch auf technischer Ebene hat die Komplexität der zentralen Herausforderungen in den letzten Jahren stetig zugenommen. Als Stichworte seien hier nur vernetzte Automatisierung und Plattformökonomie genannt. Wir sind davon überzeugt, dem Innovationswettbewerb auf den Märkten noch besser gewachsen zu sein, wenn wir unsere Kompetenzen bündeln.

Frage: Welche Schwerpunkte setzen Sie in diesem Jahr in der Verbandsarbeit?

Würz: Wir werden konsequent den eingeschlagenen Weg fortsetzen und an den ‚strategisch relevanten Veränderungsimpulsen für den metallurgischen Anlagenbau‘ weiterarbeiten. Unter diesem Motto hatten wir bereits zu Beginn des Jahres 2017 eine Workshop-Reihe gestartet mit dem Ziel, Chancen und Risiken für unsere Branchen in der mittelfristigen Perspektive auszuloten. Das Themenspektrum kann dabei von Elektromobilität über Marktverschiebungen bis zur für uns relevanten Start-up-Szene reichen.