Thermoprozesstechnik

WS Wärmeprozesstechnik GmbH

Thermische Prozesse spielen eine wesentliche Rolle bei der Produktion und Verarbeitung unzähliger Industrie- und Konsumgüter sowie bei der Rückgewinnung von Wertstoffen. Sie umfassen das kontrollierte Erwärmen, Schmelzen und Abkühlen des Nutzgutes, das dann einem weiteren Behandlungs- oder Verarbeitungsschritt unterzogen werden kann. Thermische Prozesse sind in nahezu allen Fällen alternativlos.

 

Erwärmen, Umwandeln, Veredeln
Die Bandbreite der Verfahren umfasst insbesondere

  • Warmhalten, Wärmen
  • Trocknen, Abkühlen
  • Härten, Glühen, Aufkohlen, Nitrieren
  • Schmelzen
  • Brennen, Sintern, Tempern
  • Löten, Schweißen
  • Cracken
  • Metallisches und nichtmetallisches Beschichten
  • Thermisches Recycling, Pyrolyse.

In Anlagen, Maschinen und Komponenten der Thermoprozesstechnik werden nahezu alle thermischen Prozesse durchgeführt. Das technologische Spektrum reicht beispielsweise von kleinen Laboröfen, über mittelgroße Induktionsöfen und Wärmebehandlungsöfen bis hin zu großen Drehrohröfen und Hubbalkenöfen. Es schließt auch die für die Thermoprozesse notwendigen Zusatzaggregate und Komponenten ein. Hierzu zählen insbesondere die gas- und oelbeheizten Industriebrenner.

Hauptanwenderbranchen von Thermoprozessanlagen sind die

  • Stahl- und Eisenindustrie
  • NE-Metallindustrie
  • Automobil- und Zulieferindustrie
  • Glasindustrie
  • Keramik- und Zementindustrie
  • Chemie und Petrochemie

 

Effizienz und Nachhaltigkeit
Weltweit mehren sich die Anstrengungen, Ressourcen zu schonen und den Schadstoffausstoß zu verringern. In der produzierenden Industrie entwickelt sich der Energieverbrauch zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Die Optimierung der thermischen Prozesskette und ihrer Einzelmodule bis hin zur Abwärmenutzung birgt noch ungehobene Potenziale der Effizienzsteigerung und Ressourcenschonung. Moderne Anlagen benötigen bis zu einem Drittel weniger Energie als Anlagen älterer Bauart.

Gerade vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden Energiewende und den Anforderungen, die der Klimawandel stellt (Pariser Klimaschutzankommen), kann die Thermoprozesstechnik einen wichtigen Beitrag zu deren Erfüllung leisten.

Die Thermoprozesstechnikhersteller im VDMA haben das Know-how für

  • Neue Anlagenkonzepte für ressourcenschonende Thermoprozessanlagen
  • Die gesamtheitliche energetische Betrachtung über die Prozesskette hinaus
  • Die Integration energetisch optimierter Einzelkomponenten
  • Neue Brennertypen mit niedrigen Emissionen und hoher Effizienz zur Reduzierung von NOx und CO2
  • Die Reduzierung der Brennstoff- und anderer Betriebskosten
  • Die Kopplung von Robotern, Handhabungssystemen und Thermoprozessanlagen zu leistungsfähigen Gesamtsystemen.

 

Globale Kompetenz für thermische Prozesse
Aufgrund ihres Expertenwissens aus vielen Anwenderbranchen wirken die Hersteller als kompetente Berater bei verfahrenstechnischen Entscheidungen, der Prozessauswahl und -optimierung mit. Thermoprozessanlagen sind überwiegend Unikate. Die Hersteller entwerfen die Anlagen und Komponenten speziell für die vom Kunden vorgegebenen Verfahren und produktionstechnischen Prozesse.

Die technische Kompetenz der VDMA Mitgliedsfirmen wird weltweit als führend eingeschätzt. Ergänzend zu ihren umfangreichen Exporten bringen die Hersteller von Thermoprozesstechnik ihre Expertise durch lokale Tochtergesellschaften in viele Länder direkt vor Ort.

Kontakt:

Dr. Franz Beneke
Referent
Technik und Normung (Thermoprozesstechnik)
Geschäftsführer der Forschungsgemeinschaft Industrieofenbau e.V. (FOGI)
Tel. +49 69 6603-1854
franz.beneke@vdma.org

Lars Böhmer
Referent
Technik und Normung (Thermoprozesstechnik)
Forschungsgemeinschaft Industrieofenbau e.V. (FOGI)
Tel. +49 69 6603-1387
lars.boehmer@vdma.org